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Jugendhilfeausschuss berät über neuen Bedarfsplan

verfasst von: redaktion am
Kreis und Städte 
Enorme Nachfrage: Stadt will noch einmal 1,8 Millionen Euro in den Kita-Ausbau investieren

Dormagen. Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen steigt in Dormagen weiter rasant an. In der Altersgruppe unter drei Jahren rechnet die Stadt bis 2018 noch einmal mit einem Zuwachs von 18,1 Prozent – und auch bei Kindern über drei Jahren wird sich die Nachfrage voraussichtlich um 5,6 Prozent erhöhen. „Wir stehen weiterhin vor enormen Anstrengungen, um den Wünschen der Eltern und ihrem gesetzlichen Anspruch nachzukommen“, sagt der Erste Beigeordnete Robert Krumbein zum aktuellen Kindertagesstättenbedarfsplan, über den der städtische Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 9. März beraten wird.

Die Konsequenz aus den vorliegenden Anmeldungen der Eltern: Allein im baulichen Bereich will die Stadt mit Hilfe von Bund und Land in den kommenden 18 Monaten ein Investitionsprogramm von rund 1,8 Millionen Euro umsetzen. Hinzu kommt rund eine Million Euro an zusätzlichen Betriebskosten. „Ein Ende dieser Entwicklung ist bisher nicht absehbar. So werden wir im U3-Bereich, wo die Nachfrage am stärksten ansteigt, das Platzangebot in Kitas und Kindertagespflege bis 2018 um nicht weniger als 60 Prozent im Vergleich zum Stand des Jahres 2011 aufstocken“, macht Krumbein deutlich. Neben der wieder ansteigenden Geburtenrate ist vor allem die immer frühere und zunehmende Inanspruchnahme der Kinderbetreuung durch die Eltern für diese Entwicklung verantwortlich.

Auch gegenwärtig läuft der Ausbau der Kindertagesstätten im Stadtgebiet auf Hochtouren. In Stürzelberg und Hackenbroich sind zum Jahresanfang schon die Erweiterungsbauten der beiden Einrichtungen an der Paul-Huisgen-Straße und an der Christoph-Hufeland-Straße bezogen worden. Kostenpunkt: 950 000 Euro.
Rechtzeitig zum Start des neuen Kindergartenjahres am 1. August will die Stadt in fünf Kitas noch einmal insgesamt 114 Plätze schaffen. Dies betrifft die Einrichtungen an der Gabrielstraße in Delrath, an der Neusser Straße in Nievenheim, an der Nettergasse in der Stadtmitte, an der Heesenstraße in Horrem und an der Nahestraße in Hackenbroich.

Das weitere Ausbauprogramm bis August 2018: In Gohr, Delhoven und Zons sollen in Kooperation mit den kirchlichen Trägern die Einrichtungen St. Odilia, St. Josef und die evangelische Kita an der Hebbelstraße erweitert werden. Hier sind 16 zusätzliche U3-Plätze und 31 Ü3-Plätze geplant.

„Das alles reicht aber noch nicht aus, um den vorhandenen Bedarf zu decken“, erläutert Elisabeth Gartz, zuständig für die Kindertagesbetreuung bei der Stadt. Um kurzfristig auf die Wünsche der Eltern reagieren zu können, will die Verwaltung daher auch das Betreuungsangebot bei Tagesmüttern um 60 Plätze aufstocken. Nach dem „Dormagener Modell“ fällt hier für die Eltern kein höherer Beitrag als bei Kita-Plätzen an. In so genannten „Großtagespflegestellen“ können bis zu neun Kinder betreut werden. „Hierfür suchen wir dringend noch Tagesmütter und Tagesväter sowie geeignete Drei- bis Vierzimmerwohnungen“, so Gartz. Ein Vorteil: Während der Aus- oder Neubau von Kitas in der Regel mindestens ein Jahr für Planung, Ausschreibung und erforderliche Bauarbeiten in Anspruch nimmt, lassen sich Tagespflegestellen deutlich schneller einrichten.

Trotz der rapiden Entwicklung steht für den Beigeordneten Krumbein fest: „Wir wollen in Dormagen auch weiter an unserer Betreuungsplatzgarantie für alle Kinder ab dem vierten Lebensmonat festhalten. Damit gehen wir freiwillig über den gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr hinaus.“ Nach den gegenwärtigen Ausbauplänen wird die Stadt im U3-Bereich bis 2018 einen Versorgungsgrad von 44,5 Prozent erreichen, das Land gibt hier bisher 35 Prozent vor.

Eltern, die noch keinen Betreuungsplatz für ihr Kind gefunden haben, werden gebeten, sich bei der Verwaltung zu melden, soweit dies nicht schon geschehen ist. „Gemeinsam mit den betroffenen Mütter und Väter werden wir nach der bestmöglichen Lösung suchen“, sagt Krumbein. Das Jugendamt hat dafür telefonisch unter 02133/257-289 (Dimitra Satrazani) eine Hotline eingerichtet.

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