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Trauer um den ehemaligen Bürgermeister Jürgen Alef

verfasst von: redaktion am
Gesellschaft 
Im Alter von 75 Jahren verstarb der Horremer

Dormagen. Zu seinem 75. Geburtstag im Februar durfte er von vielen Weggefährten und Freunden noch einmal hohe Anerkennung erfahren: Am gestrigen Montag ist Dormagens ehemaliger Bürgermeister Jürgen Alef nach langer Krankheit, gegen die er sich immer wieder stemmte, verstorben. „Wir verlieren mit ihm eine Persönlichkeit, die unsere Stadt über Jahrzehnte hinweg geprägt hat“, so reagierte Bürgermeister Erik Lierenfeld auf die traurige Nachricht. „Unser Mitgefühl gilt seinen beiden Kindern und der ganzen Familie.“
Geboren in Berlin und aufgewachsen in Gelsenkirchen, kam Jürgen Alef 1967 nach seinem Studium der Volkswirtschaft und der Politischen Wissenschaft nach Dormagen. Er arbeitete bei der Erdölchemie, wo er bald Leiter der statistischen Abteilung wurde. Eine neue Heimat fand er mit seiner Familie in Horrem. Diesem Stadtteil blieb er bis zum Schluss verbunden.

Als Sozialdemokrat wurde Jürgen Alef 1969, kurz nach der ersten Stadtwerdung Dormagens, in den Stadtrat gewählt. Neun Jahre war er hier Fraktionsvorsitzender. Von 1979 bis 1987 lenkte er dann als ehrenamtlicher Bürgermeister die Geschicke Dormagens. Seiner sozialen Überzeugung entsprach es, dass er sich in dieser Zeit unter anderem für den Ausbau der Kinder- und Jugendförderung und den Kampf gegen die Wohnungsnot einsetzte. „Das offene Gespräch mit den Bürgern – zum Beispiel bei dem von ihm eingeführten Neujahrsempfang – und die Pflege des geschichtlichen Erbes lagen ihm ebenso am Herzen“, so Bürgermeister Lierenfeld.

1987 wurde Jürgen Alef Kämmerer und Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. Bis zu seiner Pensionierung 2003 trug er die Verantwortung für den städtischen Haushalt. Darüber hinaus übernahm er ein breites Aufgabenspektrum, das vom Jugend- und Sozialbereich bis hin zu Kultur und Sport reichte. Nahezu unstillbar war auch im privaten Bereich sein Wissensdurst, der sich in seiner Sammelleidenschaft und dem Lesen unzähliger Bücher ausdrückte.

„Die Stadt Dormagen ist ihm und seiner Familie zu bleibendem Dank verpflichtet. Wir werden ihn vermissen“, so der Bürgermeister. Während der Beisetzung am kommenden Mittwoch werden die städtischen Fahnen auf Halbmast hängen.

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