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CDU-FDP in NRW betonen Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung

verfasst von: redaktion am
Politik 
Neuss/Düsseldorf. In der Diskussion um die hohe Jugendarbeitslosigkeit in anderen EU-Staaten wird von der deutschen Politik gerne das duale Bildungssystem als Gegenmittel und als deutsche Erfolgsgeschichte erzählt.
Deutschlandintern aber entscheiden sich immer mehr Eltern und Schüler fürs Abitur und anschließend für ein Studium (mit Abbruch?). Kombiniert mit einer sinkenden Schülerzahl führt dies schon seit Jahren zu unbesetzten Lehrstellen – zur Zeit (Juli 2017) ca. 40 000 allein in NRW.

Ernstzunehmende Kritiker stellen dazu fest: „Solange das Bildungssystem mit der Inflation an Einser-Noten im Abitur und beim Uni-Abschluss den unproduktiven Akademisierungswahn fördert, wirkt die Berufslehre als Leben zweiter Klasse. Das muss sich dringend ändern“ (Wiwoche H.17/2017, S. 3). Und der deutsche Philosoph und Staatsminister a. D. Julian Nida-Rümlin kritisiert: „ Die deutsche Bildungspolitik ist auf dem Holzweg: Die berufliche Bildung wird vernachlässigt, die akademische Bildung wird immer beliebiger und flacher... Berufliche und akademische Bildung sind unterschiedliche, aber gleichwertige Wege zu einem gemeinsamen Ziel: jede Person nach ihren Fähigkeiten zu bilden.“

“Der Koalitionsvertrag der neuen NRW-Regierung greift nun das Problem konkret auf und besagt: „Eine Ausbildung ist genau so viel wert wie ein Hochschulabschluss. Wir lehnen die unnötige Akademisierung von klassischen Ausbildungsberufen deshalb ab.“, so der Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig.

Man möchte nun hoffen, dass sich die Neusser Schulpolitik nunmehr wieder stärker der beruflichen Bildung und ihren „Zubringerschulen“ zuwendet, nachdem unter dem ehemaligen BM Napp und mit Unterstützung der Beigeord. Dr. Zangs die Gesamtschulentwicklung extrem vorangetrieben und Hauptschulen und Realschulen nahezu ausnahmslos geschlossen wurden.

Zur Zt. haben wir in Neuss nur noch eine auslaufende Hauptschule und eine Realschule! Hierbei hat die CDU in Kooperation mit den Gesamtschulparteien „SPD“ und „Die Grünen“ eilfertig geholfen. Daran ändert auch nichts die Gründung von zwei Sekundarschulen in den letzten Jahren. Zumal auch hier wiederum die Möglichkeiten zur Erreichung des Abiturs vorrangig waren.

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