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Abgestempelt als dement – Fatale Falschdiagnose

verfasst von: redaktion am
Gesellschaft 
Frontal 21, heute um 21 Uhr im ZDF, zum Thema "Wie man zur Diagnose Demenz kommt, obwohl man keine hat".

Pflegeselbsthilfeverband. Fast 1,6 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Demenz, jährlich kommen etwa 300 000 Neuerkrankungen hinzu. Doch was führt zu diesem Anstieg? Das habe wirtschaftliche Gründe, meinen Kritiker. Denn an der Diagnose Demenz lasse sich gut verdienen. Die Politik habe in den vergangenen Jahren durch neue Gesetze falsche Anreize für Ärzte, Krankenkassen, Heimbetreiber und Pharmaindustrie geschaffen.

Immer mehr Menschen würden für dement erklärt, obwohl sie es häufig gar nicht seien, sagt Professor Gerd Glaeske. Der Gesundheitswissenschaftler kritisiert vor allem die gesetzlichen Regelungen nach dem Risikostrukturausgleich, demzufolge gesetzliche Krankenkassen für Schwerstkranke zusätzliche Gelder erhalten. Ausschlaggebend ist eine Liste mit 80 Krankheiten, wonach unter anderem für jeden Demenzpatienten 95 Euro mehr im Monat bezahlt werden.

Andere Experten rügen zudem das Zweite Pflegestärkungsgesetz und die damit verbundenen Begutachtungskriterien für den Pflegegrad, die im Januar 2017 in Kraft getreten sind. Danach wird bei der Beurteilung des Pflegegrades jetzt vor allem auch die Hirnleistung von Pflegebedürftigen verstärkt berücksichtigt: Während bisher ausschließlich der Hilfebedarf in Minuten Maßstab war, fließen nun etwa zur Hälfte die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten in die Beurteilung mit ein. In vielen Fällen kommt es dann zu einer Höherstufung von Pflegebedürftigen, was den Pflegeheimen zusätzliche Einnahmen von mehreren Hundert Euro im Monat beschert. Zudem sei die Fehlerquelle bei den Gutachten jetzt größer als früher, weil Alzheimer und andere Formen der Demenz durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen nicht mit letzter Sicherheit zu diagnostizieren seien. Denn in vielen Fällen seien falsche und zu viele Medikamente der Grund für Verwirrtheit im Alter.

Frontal 21 dokumentiert drei Fälle, in denen Menschen für dement erklärt wurden, obwohl eine sichere Diagnose gar nicht gestellt werden konnte. Hinter dem Beitrag steht die Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze, die auch an der Seite "demenrisiko.de" mitgewirkt hat. Insofern dürfte garantiert sein, dass diese Sendung unsere Kritik unterstreichen wird.

Anmerkung: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/abgestempelt-als-dement-100.html
demenrisiko.de

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