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Klare Ablehnung der Comenius-Gesamtschulpläne in Neuss

verfasst von: redaktion am
Politik 
FDP bestätigt Bekenntnis zu Sekundarschulen -

Neuss. Entscheidungen der Politik – insbesondere der Schulpolitik – müssen klar begründet werden und vor allem verlässlich gültig sein. Nur so erhalten Eltern und Erziehungsberechtigte eine solide Grundlage für die Schullaufbahnplanung ihrer Kinder.

Der Schulausschuss der Stadt Neuss hat im September 2016 – maßgeblich durch FDP und CDU bestimmt – die Sekundarschule Neuss (Gnadental) als Sekundarschule für die Zeit eines regulären Durchlaufs bis einschließlich Klasse 10 bestätigt und damit Änderungsanträge zurückgewiesen. Wenn nun seit Juli 2017 von der Comenius-Sekundarschule ein ähnlicher Wunsch zur Umwandlung in eine Gesamtschule vorliegt, dann muss eine verlässliche Politik genauso entscheiden wie im ersten Fall, denn die Comenius-Schule ist erst bis zur Jahrgangs- stufe 8 aufgewachsen:

Auch diese Sekundarschule muss einen kompletten Durchlauf absolvieren.

Zudem steht die Politik im Wort, der Dreiköniginnen-Schule mit einem Neubau die Rückkehr zur Weberstraße zu ermöglichen. Das ist unvereinbar mit einer Gesamtschule (also mit Oberstufe). Soll die Dreiköniginnen-Schule also an einen anderen Ort?

Dem widerspricht die FDP Neuss energisch, sie legt wert darauf, dass Zusagen der Politik eingehalten werden. Sie schließt sich dem Statement der Verwaltung ausdrücklich an: “Sollte die Comenius-Schule in eine Gesamtschule umgewandelt werden, würden ab dem 01.08.2020 zusätzliche Räume für die Oberstufe benötigt, die in den Bestandsgebäuden nicht verfügbar sind.“

Wie begründen die Gremien der Comenius-Schule nun ihren Antrag inhaltlich? Sie verweisen auf die hohe Zahl der zu integrierenden Schulformwechsler und die momentan geringen Anmeldezahlen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht klar, wie in Neuss die Veränderungen im G8/G9-Konzept in den Gymnasien realisiert werden. Die Entscheidung dazu hat sofort Konsequenzen für die Zahl der Schulformwechsler. Bei G9 ist davon auszugehen, dass sie von 18 (2016/2017) deutlich sinken wird. Solche Überlegungen fehlen im Statement der Comenius-Schule. Auch deshalb verbietet sich auch aus unserer Sicht eine voreilige Umwandlung in 2017.

Die geringen Anmeldezahlen produzieren die Antragsteller selber, indem sie ihre Schule immer wieder schlecht darstellen. In dem Zusammenhang verweisen sie auf Mobbing – was immer das dort genau heißen mag – durch andere Schüler. Das heißt, die Comenius-Schule soll auch deshalb umgewandelt werden, um das Mobbing zu beenden.

Anscheinend ist noch niemand auf die Idee gekommen, das Mobbing selber zu beenden. Anstatt Umwandlung sollte kompetente Hilfe angefordert werden.

Zwei Drittel der Schülerschaft einer Gesamtschule wählen nicht den Weg zum Abitur. Nach dem Antrag der Comenius-Schule ist sie „nahezu identisch mit einer Gesamtschule“. Für viele Schüler würde sich außer der Bezeichnung der Schule bei Umwandlung nichts Wesentliches ändern.

Der Schulausschuss hat in den letzten Jahren weitgehend einstimmig die Schullandschaft in Neuss deutlich verändert. 14 Schulen wurden zusammengelegt, geschlossen oder neu gegründet.

Jetzt ist es Zeit für fruchtbare pädagogische Arbeit in den Schulen ohne erneute Schulformdiskussionen. Der Umwandlungsantrag ist aus Sicht der FDP Neuss nicht nur unangemessen begründet, sondern auch nicht zielführend für erfolgreiches Lehren und Lernen. Auf der anderen Seite ist die FDP Neuss gerne bereit, den Beschluss zu „Sekundarschulen stärken“ zu ergänzen bzw. zu aktualisieren, um die Arbeit an beiden Sekundarschulen zu fördern und zu optimieren, wie dies auch im Koalitionspapier der CDU-FDP Landesregierung festgeschrieben ist.

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