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Endlich Information zur Sperrung des Selikumer Parks

verfasst von: redaktion am
Politik 
Toll: Im Amt für Umwelt und Stadtgrün gibt es fachkundige Mitarbeiter

Am Schluss waren sich alle Bürger einig: Warum nicht früher so! Seit 20. Oktober ist der Park immerhin gesperrt! Dank an Peter Parmentier und Frank Lammerz. Sie haben mit Fotos und vielen klaren Kommentaren die schlimme Situation der Bäume im Selikumer Park überzeugend dokumentiert: über 300 Bäume müssen saniert werden und das braucht Zeit.

Endlich verstehen die Reuschenberger, was „Baumpflegearbeiten“ bedeutet und warum sie im Selikumer Park so notwendig sind! Eine Änderung der Bezeichnung „Wald“ zu „Park“ verlangt ein Baumkataster und damit die Gutachtertätigkeit im Park, die den schlimmen Zustand der Bäume offenbart hat! Der Gesetzestext ist eindeutig. Auch das erklärten die beiden Herren souverän. Ist damit der Aufmacher der NGZ vom 24.11.2017 erledigt:„Selikumer Park gesperrt – Anwohner wütend“? Einklares Nein!

Nur die fachliche Seite ist geklärt, denn die unprofessionelle Informationspolitik der Stadt Neuss haben die beiden Fachleute nicht zu verantworten! Kein Hinweis an den verrammelten Toren, dass nach der Gutachterarbeit eine Bürger -information kommen sollte. Schon das hätte in Reuschenberg die Wogen geglättet! Warum legt Dezernent Welpmann keinen Wert auf gute und schnelle Information der Bürger? Leider konnten wir ihn nicht fragen, er war nicht vor Ort! Sehr schade!

Die nächste Panne: Tagelang lang riefen Bürger vergeblich bei seinem Amt für Umwelt und Stadtgrün an, um Ort und Zeit der Info-Veranstaltung zur Parksperrung zu erfahren. Oder liegt der Schwarze Peter beim Presseamt der Stadt? Hat es etwa diesen Ärger in Reuschenberg als unwichtig abgetan, wie einige Bürger vermuten? Oder liegt die Ursache des Übels sogar im Versagen bei beiden Ämtern? Eines ist jedenfalls klar: Der Bürgermeister fordert Bürgerbeteiligung, aber er legt sich anscheinend nur für seine Interessen wirklich ins Zeug! Bernd Kahlbau (FDP) ist entsetzt: „Wenn der Bürgermeister Bürgerbeteiligung fordert, dann ist die FDP an seiner Seite. Wenn aber Dezernent Welpmann Bürgerinformation, die Voraussetzung jeder Art von Beteiligung, bei einem so wichtigen Thema nicht für nötig hält, dann erscheint die Verwaltung unglaubwürdig!“

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen angemessene Lehren aus diesem peinlichen Fehler ziehen!
Wenn nicht, dann sorgen die Bürger und die FDP eben erneut für Druck.

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