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Wiedereröffnung der Ausstellung LANDSCHAFT nach Erweiterung

verfasst von: redaktion am
Kreis und Städte 
Jüchen. Schon immer widmete sich die Ausstellung LANDSCHAFT im Stallhof des Schlosses der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Erweiterung richtet das Augenmerk auf die Entwicklung des Dycker Parks unter der Ägide des Fürsten Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1773-1861) und belegt diese Entwicklung mit neu entdecktem Planmaterial aus dem Schlossarchiv.

Bei der Erweiterung wurde die Stiftung Schloss Dyck durch Fördermittel des Landschaftsverbands Rheinland und des Rhein-Kreises Neuss unterstützt. Simeon Graf Wolff Metternich hat der Stiftung für die Recherchen großzügig Zugang zum Familienarchiv gewährt und die Reproduktion historischer Bilddokumente gestattet.

Schon die ursprünglichen Ausstellungbereiche erlauben idealerweise bei jedem Blick aus dem Fenster die direkte Verknüpfung mit der Praxis. Schließlich steht der Englische Landschaftsgarten rund um das Schloss als lebendiges Beispiel im Dialog zu den Ausstellungsstücken. Dank der Erweiterung der Ausstellung erfolgt nun zusätzlich die Einbettung des Dycker Parks in die Entwicklungen der Europäischen Gartenkultur und macht diese ebenso greifbar wie seine spezifischen Besonderheiten und seine weitere Geschichte bis in unsere Zeit.

Der Englische Landschaftsgarten von Dyck und in Europa – eine Chronologie
Entsprechend wurde in der Gangbibliothek die Chronologie in Form von Bücherrücken, deren Titel wichtige Ereignisse in der Entwicklung des Englischen Landschaftsgartens in Europa als Erfolgsmodell markieren, ergänzt um Bücherrücken, deren Titel Meilensteine in der Geschichte der Dycker Parkanlagen aufgreifen. Visuell untermalt wird der Zeitstrahl mit diversen Abbildungen an der gegenüberliegenden Wand, die unter anderem das Tee- bzw. Gartenhaus und die Orangerie in ihrer ursprünglichen Gestalt zeigen.

Im Fokus: Der Hortus Dyckensis
Im Treppenhaus finden sich nun Originalgrafiken von Pflanzen, auf die sich Fürst Joseph in seinem Hortus Dyckensis bezieht – ein Neuerwerb der Stiftung. Auch die Vitrine im Hortus Dyckensis-Raum im Erdgeschoss wurde neu bestückt. Exemplarisch wird an einer Pflanze die dem Hortus Dyckensis zugrunde liegende Systematik erläutert. So erschließen sich den Betrachtern die an den Wänden präsentierten Buchseiten von Fürst Josephs botanischem Hauptwerk.

In Szene gesetzt: Die Parkgestaltung unter Fürst Joseph und danach
Ein absolutes Highlight erwartet Besucher der Ausstellung im Eckzimmer. Fürst Joseph, ein passionierter Botaniker, der sukzessive eine international renommierte Pflanzensammlung in Dyck aufbaute, begeisterte sich schon auf seiner Kavalierstour durch Europa für den Stil des Englischen Landschaftsgartens. Anhand einer Fototapete mit dem Motiv einer sich mehrmals wiederholenden kolorierten Landkarte, die Schloss Dyck sozusagen zum Zeitpunkt Null, also vor dem Wirken Fürst Josephs, zeigt, werden die drei wesentlichen Stadien der Gestaltung der Dycker Parkanlage unter seiner Ägide veranschaulicht.

Jede Phase fokussiert einen bestimmten Teil der Anlage – optisch und plastisch hervorgehoben, indem dieser Bereich ähnlich wie bei einem Adventskalender auf eine Klappe aufgebracht wurde. Hinter jeder Klappe findet der Besucher interessante Informationen zu diesem Areal und kann so in die Geschichte des Parks eintauchen. Besonders gelungen ist die Einbindung der Parkentwicklung in der Zeit nach Fürst Joseph. Zu diesem Zweck wurden in der Raummitte drei sternförmig zusammenlaufende Stellwände installiert. Diese sind so positioniert, dass der Blick des Besuchers automatisch auf die Weiterentwicklung des jeweiligen Bereichs fällt. So spannt sich der Bogen bis in unsere Zeit.

Augen- und Ohrenschmaus
Abgerundet wird die Ausstellung mit der als audio-visuelles Erlebnis inszenierten Winterreise von Schubert: In blauen Ohrensesseln lauscht man dem Klanggemälde und betrachtet einen Foto-Zyklus in schwarz-weiß.

Ausstellungszeiten und Eintrittspreise
Die Dauerausstellung ist ab dem 10. April 2018 zu sehen. In der Sommersaison ( bis 27. Oktober 2018) ist sie dienstags bis freitags von 14 – 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 12 – 18 Uhr, in der Wintersaison (ab 28. Oktober) ausschließlich samstags, sonntags und an Feiertagen von 12 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist im Parkeintritt enthalten.

Erwachsene zahlen 9,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, Kinder zwischen 7 und 16 Jahren 1,50 Euro Parkeintritt. Parkplätze stehen kostenfrei zur Verfügung.

Anja Spanjer

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