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Koalition will Präsentation der römischen villa rustica verbessern

verfasst von: redaktion am
Politik 
Neuss. „Die villa rustica in Gnadental ist die einzige römische Hofanlage, die seit den 1990er Jahren für Besucher kenntlich gemacht ist. Mittlerweile wurde die Erläuterungstafel zerstört, die Parkanlage hinterließ einen ungepflegten Eindruck. Erfreulicherweise haben in den letzten Wochen Bürgerinnen und Bürger aus dem Meertal in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und Stadtgrün die Anlage aufgeräumt und pflanzlich sehr schön gestaltet“, erklären die Stadtverordneten Martin Flecken, Jochen Goerdt und Dr. Johannes Schmitz (alle CDU). „Was aber noch fehlt, ist ein Hinweis auf die historische Bedeutung des Ortes!“, stellen die drei fest.

Die CDU-geführte Koalition beantragt daher im kommenden Ausschuss für Umwelt und Grünflächen die Präsentation der römischen villa rustica im Meertal zu verbessern.

Mitte der 1990er Jahre untersuchten die Neusser Archäologen die Fundamentreste eines römischen Gutshofes (villa rustica) im Meertal. Es gelang ihnen den Grundriss eines Wohngebäudes aus dem 1. bis 2. Jahrhundert zu rekonstruieren. Die Archäologen stellten fest, dass das Wohnhaus über einen Badetrakt und eine Warmluftheizung verfügte.

Die Befunde aus Meertal wurden damals der Öffentlichkeit präsentiert. Heute befindet sich am Fundort ein Park. Die Bepflanzung und Rankgitter zeichnen den Verlauf der Grundmauern des römischen Wohngebäudes nach.

„Neuss hat eine lang zurückgehende und aufregende Vergangenheit, die nicht nur das Selbstverständnis der Neusserinnen und Neusser mit prägt, sondern auch Gäste in unsere Stadt lockt. Die villa rustica ist ein Mosaikstein dieser Vergangenheit. Wir sollten sie daher angemessen präsentieren und wieder durch eine Informationstafel an die Geschichte des Landguts erinnern“, so Flecken und Schmitz weiter.

Ursprünglich gab es in römischer Zeit zahlreiche villa rusticae. Auf Neusser Stadtgebiet wurden insgesamt bis heute lediglich zwei römische Landgüter archäologisch dokumentiert. Aufgrund des mittelalterlichen Steinraubes sind von ihnen nur Fundamentreste erhalten. Mit den Waren, die man auf der villa rustica im Meertal produzierte, wurden die Legionäre im Gnadentaler Legionslager versorgt.

Dr. Marcel Stepanek

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