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Aktuell 1 221 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

verfasst von: redaktion am
Kreis und Städte 
Zahl der Todesopfer steigt auf 357:

Rhein-Kreis Neuss. Ein 80 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen aus Neuss ist an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf 357. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1 221 Personen (Vortag: 1 204) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 24 (Vortag: 23) in einem Krankenhaus. Kreisweit 18 526 Personen (Vortag: 18 500) sind wieder von der Infektion genesen.

Insgesamt 147 614 Personen (Vortag: 147 373) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 141 650 (Vortag: 141 289) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 123,2 (Vortag: 118,6). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei einem Fall (Vortag: 1) die Alpha-Variante und bei 367 Fällen (Vortag: 353) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 20 104 (Vortag: 20 060) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 1 221 Infizierten gehören 478 (Vortag: 465) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1 637 Personen (Vortag: 1 602) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 516 (Vortag: 506)
Grevenbroich: 186 (Vortag: 176)
Dormagen: 187 (Vortag: 184)
Meerbusch: 93 (Vortag: 97)
Kaarst: 125 (Vortag: 123)
Korschenbroich: 47 (Vortag: 43)
Jüchen: 53 (Vortag: 59)
Rommerskirchen: 14 (Vortag: 16)

Bei den durch den Kreis beauftragten Anbietern von kostenfreien Antigen-Schnelltests wurden in der vergangenen Woche insgesamt 55 669 Testungen (Vorwoche: 70 798) durchgeführt. Hierbei waren 133 Ergebnisse positiv. In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams sind in der vergangenen Woche 1 183 PCR-Testungen (Vorwoche: 997) vorgenommen worden. Seit dem 11. März 2020 wurden hier insgesamt 86 415 PCR-Testungen durchgeführt, von denen bislang 16 177 positiv waren. Diese Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

„Impfungen sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke an alle noch Ungeimpften, sich unbedingt impfen zu lassen und so sich und andere zu schützen. „Mit jeder Impfung schützen wir auch alle Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, so Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum zu vereinbaren. Im Impfzentrum sowie bei den zahlreichen mobilen Impfangeboten ist es auch möglich, sich zu den Öffnungszeiten ohne vorherigen Termin impfen zu lassen. Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen.


Es sei wichtig, so Petrauschke, verantwortungsvoll mit den wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen. „Halten Sie daher auch weiter Abstand, tragen eine Maske und nutzen regelmäßig das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist oder Sie geimpft sind“, weist er darauf hin, dass Schnelltests weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind und dabei helfen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben“, rät Petrauschke weiter zur Vorsicht.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

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