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Knapp 250.000 Euro in Radwegesanierung investiert

verfasst von: redaktion am
Politik 
Kooperation erreicht Verbesserungen im Radverkehrsnetz

Neuss. Eine erfreuliche Nachricht konnte Johannes Steinhauer als Leiter des Tiefbaumanagements in der letzten Sitzung des Unterausschusses Mobilität präsentieren: Die Stadt Neuss hat in diesem Jahr für knapp 243.000 Euro rund 3 Kilometer Radweg saniert. „Ein wichtiges Zeichen, dass die Stärkung des Radverkehrs weiter Fahrt aufnimmt“, erklärt Daniel Handel als baupolitischer Sprecher der SPD Neuss. Denn die umweltfreundliche Mobilitätswende, für die sich die Kooperation aus SPD, Grünen und UWG/Aktiv einsetzt, wird nur bei einer deutlich stärkeren Förderung des Radverkehrs erreicht werden.

Verdopplung der Mittel für den Radverkehr wirken
Daher haben SPD, Grüne und UWG/Aktiv im vergangenen Jahr im Bauausschuss beantragt, die Mittel für die Sanierung des Radwegenetzes zu verdoppeln. Somit standen für dieses Jahr erstmals 200.000 Euro zur Verfügung. „Diese Mittel hat das Tiefbaumanagement sogar noch ausgeweitet“, freut sich Roland Kehl als planungspolitischer Sprecher der Grünen. Außerdem gab es erstmals ein eigenes Deckenerneuerungsprogramm für Radwege. Denn in der Vergangenheit gab es lediglich ein Erneuerungsprogramm für Straßen – und Fahrradwege wurden nur bei Straßenbaumaßnahmen mitsaniert.

Folgende Radwege konnten durch das Programm saniert werden:
Kölner Straße (zwischen Grüner Weg und Haus Nr. 432): 340 m
Eichendorffstraße (zwischen Bahndamm und Spielplatz): 95 m
Stresemannallee (zwischen Hammfelddamm und Willy Brandt Ring): 450 m
Bergheimerstraße (von Lerchenstraße bis OD): 240 m
Rheydter Straße (von Maastrichter Straße bis OD): 550 m
Rosengarten: 320 m
Friedrichstraße (zwischen Breitestraße und Friedrich-Ebert-Platz): 440 m
Fesserstraße 16 bis Römerstraße 89: 240 m
Röckrather Hauptstraße (zurzeit im Bau): 325 m

Ebenfalls Mittel für Fahrradboxen ausgegeben
Ebenfalls auf Antrag von SPD, Grünen und UWG/Aktiv wurden erstmals knapp 100.000 Euro zur Verfügung gestellt, um moderne und jederzeit nutzbare Fahrradboxen zu bauen. „Auch hier sind wir ein gutes Stück vorangekommen“, sagt Roland Buske als baupolitischer Sprecher von UWG/Aktiv erfreut. Denn mittlerweile konnten am S-Bahn-Haltepunkt „Neuss Süd“ und an fünf weiteren Standorten – beispielsweise in Hoisten, in Grefrath oder in Rosellerheide – moderne, sichere und jederzeit nutzbare Fahrradboxen errichtet werden. „Wir sind zufrieden mit den ersten Erfolgen unser ‚Fahrrad-Offensive‘ und werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen“, so Daniel Handel, Roland Kehl und Roland Buske abschließend.

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