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Weltcup in Padua

verfasst von: redaktion am
Sport 
Doppelbronze für TSV-Fechter Hartung und Wagner

Edelmetall für die Fechter des TSV Bayer Dormagen beim Weltcup der Säbelfechter in Padua (Italien): Max Hartung und Benedikt Wagner zogen beide ins Halbfinale ein und teilten sich am Ende den dritten Platz.

Eindrucksvoll kämpften sich die beiden Dormagener im Gleichschritt Runde um Runde vor. Max Hartung schaffte mit Siegen gegen Andres Caballero (Spanien, 15:3), Alberto Pellegrini (Italien, 15:11), Mikheil Mardaleishvili (Georgien, 15:9) und Eli Dershwitz (USA, 15:14) ins Halbfinale ein und musste sich dort Altmeister Aldo Montano aus Italien mit 10:15 geschlagen geben.

Für seinen Teamkameraden Benedikt Wagner führte der Weg ins Halbfinale über Anatoliy Kostenko (Russland, 15:13), den zweifachen Olympiasieger Aron Szilagyi (Ungarn, 15:13), Stefano Scepi (Italien, 15:14) und Francesco D´Armiento (Italien, 15:14). Erst der dritte Italiener – und spätere Weltcupsieger – Luca Curatoli konnte den Siegeslauf des Deutschen mit 15:12 stoppen.

Da es im Fechten üblich ist, dass der dritte Platz im Einzel nicht ausgefochten wird und es zwei Bronzemedaillengewinner gibt, standen die beiden Dormagener bei der Siegerehrung gemeinsam auf dem Podest und freuten sich über ihr Edelmetall. Für Hartung war es bereits die zweite Bronzemedaille in der laufenden Saison und die dritte Platzierung unter den besten Acht. Benedikt Wagner meldete sich nach seiner Verletzungspause eindrucksvoll zurück.

„Ein super Ergebnis für uns“, jubelte Bundestrainer Vilmos Szabo. „Max hat seine Topform bestätigt und Benedikt hat trotz Erkältung und Trainingsrückstand eindrucksvoll abgeliefert.“
Die beiden weiteren Dormagener Matyas Szabo (35.), der mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, und Lorenz Kempf (60.) schieden im 64er-Tableau aus.

Im Teamwettbewerb vertraute Bundestrainer Szabo auf das Dormagener Quartett Hartung, Wagner, Szabo und Kempf. Nach einem deutlichen 45:17 Auftakterfolg gegen Kuwait beendete das Team aus Rumänien mit 45:32 die Medaillenträume der Deutschen. In den darauffolgenden Platzierungsgefechten gewannen die DFeB-Herren zunächst mit 45:41 gegen Russland und später mit 45:40 gegen Großbritannien. Im Gefecht um den neunten Platz unterlag das deutsche Team der Mannschaft der Franzosen mit 35:45 und musste sich mit Platz zehn begnügen.

Lukas Will

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