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Neusser Oberligadamen lassen Punkte in Straelen liegen

verfasst von: redaktion am
Sport 
Neuss. Eine Niederlage aus der Kategorie „unnötig“. Anders werden die 1. Damen des Neusser HV ihre 33:25 (16:10)-Pleite beim SV Straelen nicht beschreiben wollen. Nach den sechzig Minuten in der Bofrost-Halle, gegen einen kämpferischen aber alles andere als überzeugenden Gastgeber, saß die Enttäuschung und das Entsetzen über die Art und Weise der Niederlage tief.

Es fehlte den Gästen an Tempo, in den Beinen und im Kopf, an Kreativität und an Zielstrebigkeit. Alles, was das junge Neusser Team in den vergangenen Wochen noch auszeichnete. Nichts war von dem heute Abend vorhanden. Straelen nutzte die Chance sich aus dem Tabellenkeller zu befreien, setzte sich Tor um Tor ab und landete nach fünf Pleiten in Serie, den ersten Erfolg. Jetzt gilt es für die Neusser Damen schnell wieder in die Spur zu finden, denn bereits am kommenden Wochenende reist der Tabellensiebte HSG Rade./Herbeck (Sonntag, 12. März, 16.30 Uhr) ins Neusser Hammfeld. Und an den haben die kommenden Gastgeberinnen keine guten Erinnerungen.

„Heute Abend gibt es nicht viel zu sagen. Wir werden das intern besprechen und unsere Lehren daraus ziehen!“, sagte ein sichtlich enttäuschter NHV-Coach Christian Hentschel schmallippig. Dem Trainer waren wohl nicht nur die sechzig Minuten in Straelen sauer aufgestoßen, sondern auch die vergangenen drei Wochen, in denen sein junges Team zu sorglos im Training und Spiel agierte.

Das setzte sich auch in der Begegnung gegen den SV Straelen fort. Halbherzig in der Abwehr und fahrig im Angriff, schenkte man den Gastgeberinnen einen 3:0-Blitzstart (4. Minute). Der NHV reagierte sauer, verstärkte kurz die Abwehrbemühungen und landete mit 3 Gegenstoßtoren den prompten Ausgleich zum 3:3. Wer dachte, dass die Neusserinnen nun die engagierten aber eher harmlosen Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen weiter kontrollieren könnten, der sah sich getäuscht. Wieder lud man den SVS zum Torewerfen ein und schoß die gegnerische Torhüterin warm. Straelen nutzte die Gedankenlosigkeit zum 7:3 (11.). Der NHV regierte, stellte die Abwehr um, stimmte sich in einer Auszeit noch einmal aufs Spiel ein, doch auch das brachte keine Besserung. Im Gegenteil – bis auf 16:10 zogen die Gastgeberinnen bis zur Pause davon.

„Zur Halbzeit war ich noch guter Hoffnung, dass wir das Spiel drehen zu können. Wir hatten alle Möglichkeiten, mussten nur endlich den Schalter umlegen!“, sagte Co-Trainerin Kim Klause zur Halbzeitpause, die entsprechend deutlich ausfiel. Doch das Neusser Team fand an diesem Abend einfach nicht zur richtigen Spannung. Guten Aktionen, folgten individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten im Kollektiv. Nur bis auf vier Tore, beim 17:13 (34.), konnten die Neusserinnen den Vorsprung noch einmal verkürzen. „Dann machen wir wieder Laufwege, Fehler oder Fehlwürfe, wie wir sie nur zu Saisonbeginn gemacht haben. Das war zum Haareraufen!“, sagte Klause. Der NHV stellte noch einmal auf eine 3:3-Deckung um und teilweise auf eine Manndeckung. Doch auch das brachte nur für wenige Minuten einen Erfolg, sodass die Straelenerinnen nicht mehr in Gefahr gerieten. Am Ende stand ein deutliches 33:25 auf der Ergebnistafel und deutliche Enttäuschung in den Gesichtern der Neusserinnen.

„Das war die bittere Weckruf, nachdem mahnende Worte nicht durchgedrungen sind. Jetzt wartet auf die Mädels eine intensive Trainingswoche, um sich entsprechend auf die harte Aufgabe gegen die HSG vorbereiten zu können!“, kündigte Trainer Christian Hentschel an. Wenn am kommenden Sonntag dann die HSG Rade./Herbeck ihre Visitenkarte im Hammfeld abgibt (Sonntag, 12. März, 16.30 Uhr), dann haben die Neusserinnen gleich die doppelte Motivation an Bord. „Die Niederlage heute und die Pleite im Hinspiel bei der HSG. Wer da nicht motiviert ist?!“, fragte Co-Trainerin Kim Klause rhetorisch.

Christian Hentschel

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