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Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft nimmt Arbeit auf

verfasst von: redaktion am
Kreis und Städte 
Mönchengladbach/ Erkelenz/ Jüchen/ Titz. Am 8. Dezember ist die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler erstmalig zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. In dieser Sitzung wurden die notwendigen Beschlüsse gefasst, um den Zweckverband arbeitsfähig zu machen. Insbesondere wurden Martin Heinen, Mitglied der Verbandsversammlung, zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung und Dr.-Ing. Gregor Bonin, Dezernent für Planen, Bauen, Umwelt und Mobilität der Stadt Mönchengladbach, zum Verbandsvorsteher gewählt.

Der Zweckverband hat sich zum Ziel gesetzt, den durch den Tagebau über mehrere Generationen beanspruchten Raum gemeinsam zum Wohle der Kommunen und ihrer Bevölkerung zu gestalten. Er bearbeitet die Themenfelder Landschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Städtebau und Infrastruktur. Darüber hinaus führt er die Abstimmung der gemeinsamen Planungen, die gemeinsame Weiterentwicklung der Perspektiven, die Qualitätssicherung, die Wahrnehmung der Aufgaben als weiterer Träger öffentlicher Belange in den gesetzlichen Planungsverfahren und die gemeinsame Flächenentwicklung und –bewirtschaftung durch. So sollen die Auswirkungen der Tagebaue gemindert werden.

Diese Vorhaben können zielgerecht nur mit dem Bergbauunternehmen RWE Power AG geplant und umgesetzt werden. Deshalb unterstützt das Unternehmen RWE Power AG den Zweckverband als beratendes Mitglied finanziell und durch Sach- und Planungsleistungen bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

Eine der wichtigen ersten Aufgaben wird es neben der Konkretisierung erster Schritte zur Umsetzung des Drehbuchs sein, eine Geschäftsführung zu gewinnen, die die Interessen des Zweckverbandes gegenüber den verschiedenen Akteuren wahrnimmt und die Planungen zur Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler voranbringt.

Die Bürgermeister der vier am Zweckverband beteiligten Kommunen Hans Wilhelm Reiners, Peter Jansen, Harald Zillikens und Jürgen Frantzen freuen sich, dass ein Jahr nach Präsentation der Ergebnisse des „Drehbuchs zur Tagebaufolge(n)landschaft“ nun mit dem Zweckverband Strukturen geschaffen wurden, die eine Umsetzung der dort entwickelten Ideen ermöglichen. Der Zweckverband werde zukünftig eine sehr gute Plattform bieten, in dessen Rahmen die beteiligten Kommunen über verbindende Chancen im Umfeld des Tagebaus sprechen, anstatt über ein trennendes Loch. Herr Eyll-Vetter ergänzt: „Diese wichtige Initiative der vier Kommunen ist gut für die Region. Sie bündelt eine Menge Energie und Know-how und ebnet den gemeinsamen Weg in die Zukunft. Es ist für uns ganz klar, dass wir sie unterstützen. Denn wir fühlen uns der Region und ihren Einwohnern langfristig verpflichtet.“

Herr Dr. Bonin: „Bereits im kommenden Jahr beabsichtigt der Zweckverband aus den Ideen des Drehbuchs vor Ort sichtbare Umsetzungen des grünen Bandes zu realisieren. So wird auch für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar, dass die Arbeit des Zweckverbandes nicht nur die Planungsaufgabe umfasst, sondern ein aktives Kümmern zum Wohle unserer Heimat bedeutet.

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